Saturday, February 09, 2008

Die Partei

"Die Partei" ist bei den kommenden Wahlen in Hamburg neben der APPD die einzig wählbare politische Vereinigung. Alle anderen Parteien kann man nicht ernst nehmen. Gegründet wurde sie von Leuten aus dem Umfeld des Titanic-Magazins für organisierten Untergang. Deren Leute wie kaum jemand mit den Massenmedien und der von ihr und dank ihr korrupten Politik zu spielen verstehen. Es ist schon witzig anzsehen, wie grad die Bild-Zeitung immer wieder auf Titanic reinfällt.



So gab es in Hamburg ein Plakat der "Partei" worauf es vom amtierenden Bürgermeister heisst: "CDU-Wähler aufgepasst: Ole von Beust ist schwul." (was er tatsächlich ist) Worauf die Bild über eine Schmutzkampagen der "Partei" berichtete. Die Antwort der "Partei", sicher nicht spontan sondern von Anfang an geplant; ein neus Plakat mit der Aufschrift "Schwule aufgepasst: Ole von Beust ist in der CDU!"



Auch Stark find ich das Engament für den aktiven Raucherschutz. Das gefällt mir gut. Endlich eine starke Vertretung die uns vor der zynischen Nichtraucherlobby schützt. (abgeschrieben aus dem Parteiprogamm der "Partei") Ich will schliesslich selbst entscheiden für wen mein Körper Kapital sein soll, wo bleibt da sonst die Freiheit?!





































Hier die Rede des Spitzenkanditaten der Partei "Die Partei": (mein Lieblingsatz: "Fakten unterfüttert mit Emotionen ergibt Kernkompetenz!"

Part1


Part2


Seite "Die Partei" Hamburg
Seite des Titanic-Magzins

Read more!

Thursday, January 31, 2008

Heinz Schnyder (Kurzgeschichte)



An diesem Morgen dacht er nichts. Er stand auf und duschte. Trocknete sich ab, fönte sein Haare. Darauf frühstückte wie immer, trank einen Café, ass ein Stück Brot mit Confitüre und rauchte eine Zigarette. Doch statt Zeitung zu lesen, starrte er in die Luft. Er fuhr mit seinem Auto zur Arbeit Im Radio kam klassische Musik. Er bremste an einer Ampel erst, als eine junge Frau den Fussgängerstreifen überquerte, nicht wegen des Rotlichts.



In seinem Geschäft, setze er sich an seinen alten Bürotisch in einem Grossraumbüro mit abgetrennten Zellen. Normalerweise hätte er jetzt seinen Computer eingeschaltet und als erstes seine Mails gecheckt. Doch dieser war nicht mehr da. Er wartet und dachte nichts. Hinter ihm ertönte eine Stimme. „Herr Schnyder, was machen Sie denn schon wieder hier?“

Er drehte sich auf seinem Bürostuhl. Vor ihm stand ein junger Mann, mit breiten Schultern, kurzen Haaren und einer farblich dezenten Krawatte, welche perfekt zu seinem Sakko passte. „Herr Schnyder, kommt das jetzt jeden Tag vor?“ Angst lähmte ihn. Er wusste nicht was antworten. Er sprang auf, brachte ein kaum hörbares „Toilette“ hervor, drückte sich an dem jungen Mann vorbei und eilte hastig Richtung WC-Räume.

Der junge Mann folgte ihm und holte ihn kurz vor den WC-Räumen ein. Er fasste ihn fest an der Schulter. „Herr Schnyder nicht schon wieder, es reicht doch langsam, immer dasselbe...“ Er riess sich los und stürzte in die Toiletten, in eine Kabine und schloss diese ab. Er liess seine Hose runter und setze sich auf den Toilettenring. Er dachte nichts. Er konnte nicht pissen. Er wartete. Ein paar Minuten vergingen.

Er hörte wie die Türe zum WC-Raum geöffnet wurde. „Ist der alte Spinner wieder da drin?“ „Ich bitte Sie, er ist ein Ärgernis, aber er hat doch viel für die Firma getan, also bleiben Sie anständig!“ Es klopfte an die Türe der Kabine. „Herr Schnyder machen sie auf! Sie wissen, dass wir aufschliessen können. Ersparen Sie uns und Ihnen doch diese Demütigung.“ Er dachte nichts. Er wartete. Er konnte nicht pissen.

Die Türe der Kabine wurde geöffnet. Der Mann vom Sicherheitsdienst stand vor ihm. „Also alles wie immer, aber diesmal mach ich Ihnen die Hose nicht hoch!“ Er wurde unter den Schultern gepackt und aus der Kabine gezerrt. „Waschen Sie sich wenigstens die Hände, Mann!“ Wie er so da stand mit entblösstem Glied, lief er rot an. „Scham scheint er doch noch zu kennen!“ Der junge Mann zog ihm die Hose hoch. „Schliessen sie Ihren Gurt, Mann!“ Er reagierte nicht.

Auf dem Weg nach draussen fiel ihm seien Hose runter. Der junge Mann zog sie ihm wieder hoch. Als sie durch das Grossraumbüro kamen, schauten alle weg. Sogar Peter. Dem einzigen mit dem er manchmal in der Pause gesprochen hatte. Welchen ihn zu beruhigen versucht hatte. „Mensch, Heinz, das schaffst du schon... Du hast jetzt Zeit Dinge zu tun, die du schon immer machen wolltest.“ „Was soll das sein? Ausschlafen?“ „Deinen Hobbies nachgehen, du hast doch welche? Bau ne Modelleisenbahn, pflanz einen Kräutergarten, lies Bücher, was weiss ich... „Den ganzen Tag? Das macht doch keinen Sinn...“ „Heinz mein Guter, einer der Vorzüge des Alters ist, dass man sich über den Sinn nicht mehr so viele Gedanken machen muss!“ Heinz Schnyder hatte diese Antwort bis heute nicht verstanden.

„Nicht so grob bitte, er ist doch schon alt, ich regle das schon!“ Der Sicherheitsmann hatte ihn die Treppe zum Gebäude heruntergeschubst und er war hingefallen. Der junge Mann stand oben beim Eingang. „Herr Schnyder, kommen Sie nicht wieder!“ Er stand auf. „Geben Sie sich einen Ruck, das Leben geht weiter!“ Der Alte schien ihn nicht zu hören und trottete zum Parkplatz davon. Der junge Mann seufzte.

Read more!

Neen




Bei Tracks auf Arte kam vor längerer Zeit der Tipp zu dieser Seite. Ziemlich lustige Spielereien oder wie mein Mitbewohner sagen würde: "Ach so billige Popart!" Viel Spass beim rumblödeln.

neen.org
neen pices (linklist)

Meine Favoriten:

biglongnow
jellotime
nosquito
thankyouandywarhol
papertoilet
parade
kosuth

Read more!

Tuesday, January 29, 2008

Giacobbo/Müller

Ich hab mich auf die neue Sendung von Viktor Giacobbo und Mike Müller gefreut. Auch darüber zu schreiben. Jetzt fällt mir nicht viel ein ausser, dass es langweilig war.... Darum auch kein Link zur Sendung, mit sowas verschwende ich nicht meine Zeit. Und wer nicht weiss von was ich hier rede, keine Angst, ihr verpasst überhaupt nichts.

Read more!

Wednesday, January 23, 2008

katzenblog




Nach killerkitty.ch haben Katzen ja entscheidenden Anteil am Erfolg des Internets. Möchten Sie nun auch aus Ihrem Blog einen Katzenblog machen? Kein Problem gehen Sie zu LOLinator.com und Sie kriegen ganz einfach einen. Bei Saile Klein sieht das etwa so aus.

Gefunden bei wissenbelastet.com

Read more!

Tuesday, January 22, 2008

Africa Cup of Nations bei Eurosport

Africa Cup of Nations

Eurosport zeigt alle Spiel des Africa Cup of Nations. Eigentlich eine tolle Sache. Was aber etwas irritiert sind die Trailer und Intros zum Africa Cup bei Eurosport.

Während sich die Homepage des afrikanischen Fussballverbands freudig präsentiert und auch die Werbungen in Ghana selber Frohes erhoffen lässt, sind die Intros auf Eurosport durchwegs düster. Dunkler Hintergrund, dunkle Gesichter, Blitze oder Feuer. Beim Trailer will eine düstere Stimme im Hintergrund Fussball als Kult in Bezug zum Hexenglauben stellen. Ich will ja nicht zu streng sein, aber sehr positiv ist das nicht. Das Intro erzeugt Assoziationen zu brennenden Städten. Ich find das schon komisch. Ist das Unterbewusstsein oder Missverständnis? Muss Afrika immer so dunkel dargestellt werden? Ich sehe darin keine direkte rassistische Verbindung zur Hautfarbe sonder eher indirekt im Unglaube daran, dass auf diesem Kontinent mal bessere Zeiten anbrechen könnten. Mal schauen ob man sich in Afrika genauso auf den Africa Cup freut, wenn dieser im europäischen Sommer stattfinden muss.


Plakat in Ghana


Ausschnitt aus Trailer zum Africa Cup auf Eurosport


Intro auf Eurosport

Alle Bilder von Eurosport. Hier gibts auch Zusammenfassungen der Spiele.

links:

Afrikanischer Fussballverband
Africa Cup bei Eurosport
Sommer ade, Bericht der Jungen Welt



Nachtrag: Muss sagen, der Intro zu Eurogoals ist auch sehr düster und gleich gestaltet wie jener zum Africacup. Den Trailer find ich weiter fraglich. Read more!

Wer demonstriert hier was?!

Bern war letzen Samstag im Ausnahmezustand. Allerdings nicht weil eine Ant-WEF-Demo stattfand, die wurde nur angedeutet. Nein man hatte das Gefühl hier wird für etwas anderes demonstriert. Die Teilnehmer waren blau gekleidet und das Motto der Demo war „Wir haben alles im Griff!“

"Wir haben alles (und alle) im Griff"




Da ich in Bern eine Sitzung hatte, war ich schon um halb eins dort. Viel zu früh für die verbotene Demo welche auf 15:00 angesetzt worden war. In Zürich hatte ich auf den Zug gewartet und es waren mit mir vieleicht 10 und das ist hoch geschätzt potenzielle Demonstranten eingestiegen. Zwei Polizisten partoulierten und schickten die Meldung offenbar nach Bern. Der Empfang in Bern war sehr frostig. Wenn man in die Unterführung vom Berner Bahnhof runterkam, war man von Polizisten umzingelt. Da wurden für ca. 10 Leute 50 Polizisten aufgeboten. Doch die Paranoia schien riesig. Die Bullen durchsuchten jeden, der auch nur annähernd links/alternativ/jung/nicht-streng-nach-Norm aussah. Was für eine Norm das genau war, konnte ich leider nicht feststellen. Es erwischte auch ein paar junge Tussies, die dummerweise auf den Arafat-Schal-Trend abfahren. Jedoch sicher nicht an einer Demo teilnehmen wollten. Von Willkür will ich trotzdem nicht sprechen, denn die Demo hatte bereist angefangen: „Wir haben alles im Griff“.

Und diese Demo war auch nötig. Man denke nur all die besorgten Medienberichte in Zeitungen und Fernsehen. Die Leute hatten Angst! Na gut in der heutigen Zeit ist das mit der Angst ja so eine Sache. Nehmen sie die Angst von wenigen, werfen sie in den Medienkuchen und automatisch kommt die Angst von mehr Leuten heraus. Diese Spirale lässt sich beliebig weiterdrehen. Und es hatte geklappt: Ganz Bern wartete auf einen vor gewalttriefenden Samstag, der dann nicht stattfand. Weil niemand so blöd war irgendwo Sachschaden anzurichten, was bei der völlig überforderten Polizei kein Problem gewesen wäre.

Wenn man aus dem Bahnhof raus kam, so hatte es überall Polizei und Kastenwägen. Wir stiegen ins Tram und fuhren zu Sitzung. Ich traf mich dann mit einem Kumpel um 15;00 vor der Heiliggeistkriche. Überall Robocops, Kastenwägen und zivile Polizei (mit weissen Einkaufstaschen, welche leer waren, super Tarnung, fast schon süss!).

Wir liefen die Marktgasse hoch und dann sollte ein Spiel beginnen, das so spannend war, dass es den ganzen Nachmittag gespielt wurde. Es hiess „Wo ist die Demo?“ Die Teilnehmer waren Team Blau die wie gesagt eine Demo machten mit ihrem Motto „Wir haben alles im Griff“ und Team Schwarz die Gegendemonstranten mit dem Motto „Nein hab ihr nicht!“


Team Schwarz versucht Punkte zu machen

Trotz der Kontrollen am Bahnhof, waren in der ganzen Stadt Gegendemonstranten unterwegs. Diese vielleicht auch deshalb, weil sie sich nicht so konsequent an die Kleidervorschriften hielten wie Team Blau. Team Schwarz formierten sich meist ziemlich spontan zu Gruppen von ca. 200 Leuten und liefen los, „Wipe Out Wef“ oder ähnliches skandierend. Team Blau probierte diese Gruppen jeweils einzukesseln und festzunehmen. Dummerweise waren diese Kessel weder vollkommen geschlossen, man konnte immer durch ein Seitengässchen davon spazieren, noch waren sie nur von Aktivisten gefüllt, es hatte extrem viele Läderler und Passanten drin, die zum Teil naiverweise mit den Bullen zu diskutieren begannen und gleich abgeführt wurden.

Während ein Kessel gemacht wurde, sammelte sich wo anders eine neue Gruppe von Team Schwarz und das Spiel fing von vorne an. Manchmal kam es sogar so weit, das die Polizei von Aktivisten umzingelt war statt umgekehrt. Wobei sich auf diesem Video wieder einmal die extreme Bereitschaft des Team Schwarz zur Gewalt zeigt. Während die Läden noch offen waren, verhielt sich die Polizei relativ friedlich. Nach Ladenschluss wurde sie aktiver, musste sie doch genug Leute festnehmen, um ihr massives Aufgebot zu rechtfertigen und tat dies ziemlich brutal.

Wie meist an solchen Tage habe ich gute Bekannte wieder gesehen und am Abend macht sich ein bunt gemischte Truppe auf den Heimweg. Wir kochten feines Fondue für alle und machten uns einen gemütlichen Abend mit interessanten Gesprächen. Den Bericht des Satire Senders Tele Bärn schauten wir uns lachend an, denn sich über die reisserischen Medien aufzuregen, wird irgendwann fad.

Ob solche Demotage noch etwas bringen, um den öffentliche Diskurs über die grösste und elitärste Stundentenverbindung der Welt, dem WEF, zu fördern, muss leider bezweifelt werden. Ich kritisier hier zwar gern, aber besser Vorschläge hab ich leider auch nicht. Dafür konnte die Berner Police und ihrer Kollegen aus anderen Kantonen ein bischen für die EM üben.

Gewonnen hat nach offziellen Angaben Team Blau mit 242 Verhafteten (darunter mehrere Journalisten, zufälligerweise nur von linken Zeitungen). Team Schwarz füllt sich aber auch als Sieger. Ja und ich... ich fand das ganze etwas langweilig.

Ps:Ich möchte mich nicht über die Verhafteten lustig machen. Grad für junge Leute ist das ein ziemlich übles Erlebnis, das extra diskriminiernd gestaltet wird, um die Leute zukünftig von solchen Veranstaltung fernzuhalten.

Pps:Margeau ich weiss auch nicht ob das ein satirischer Bericht ist. Ich war in einer ernsthaften Angelegenheit mit einer lächerlichen aber massiven medienunterstützer Staatsgewalt konfrontiert.

Bilder von indymedia.ch (gibt dort weitere Berichte)
video bei youtube

Read more!

Wednesday, January 09, 2008

Yoshi



Read more!

Tuesday, January 08, 2008

The new Ketchup Song

Eine Foto-Fernsehe-FastLove-Story

Es ist schon etwas länger her, als diese Sendung kam. Ich hab meine Fotokamera genommen und sie zu dokumentieren versucht. Hier nun die kommentierten Bilder. Dabei möchte ich besser zu , als der Beitrag im Fernsehen. Sowohl Inhaltlich als auch
Gestalterisch. He he und coolerweise kann das niemand nachprüfen. Denn ich wüsste nicht wo man die Sendung noch finden könnte. Der Beitrag kam im Abendmagazin TAFF von Pro Sieben. Das diese Sendungen so vergänglich sind, wie ein Big Mc, gibt’s davon keine öffentlich zugängliche Archive. Es geht los mit dem ersten Bild und der Beschreibung darunter. (ja ja dieser Blog wird immer benutzerfreundlicher)





Beginn der Sendung zwei Frauen und ein Mann tanzen in südlicher Atmosphäre zum einem typischen Ballermann-Radiosong. Dies sei der Hit des kommenden Sommers heisst der Kommentar. Hier sehen wir eine der beiden Damen beim Hände verwerfen, dazu später mehr.



Es wird an den legendären Ketchup Song von Las Ketchup erinnert. Der Name der Band lässt schon erahnen. Sie waren ein One Hit Wonder. Geld verdient haben sie trotzdem wie blöde bzw. ihre Chefs. (siehe Ketchup Song bei youtube )



Wichtiger Teil dieses Lied war der typische Ketchup-Song-Tanz. Das sorgt für Spass im Club und für den Schnellkultfaktor. Pioniere in dieser Kategorie waren Macarena von Los Del Rio*. (siehe Marcarena bei youtube ) Übelstes Beispiel für solche Tänze ist das Sauflied „Komm hol das Lasso raus“ von Olaf Henning (siehe Trotteln beim Tanzen auf youtube)




Der Tanz, und das ist wichtig, sollte möglichst einfach sein. Damit ihn auch kleine Kinder lernen können. Das wird im Beitrag zugegeben. Der Grund ist wohl eher so, dass Besoffene nicht damit überfordert sein sollen. Durch das gemeinsame Tanzen entsteht die entscheidende Identifikation mit dem Lied, was ihn zu einem Hit macht.



Sobald das Lied kommt, sollen alle aufspringen und anfangen zu tanzen. Wie das hier dargestellt wird. Der Stand verweist erneut darauf hin, dass dies ein Sommerhit werden soll. (Sommerhit siehe Wikipedia*)



Das ist die Band, die den Song bringen will. Ein Ausschnitt aus dem Video wird gezeigt. Die Wahl der Kopfbedeckung lässt erahnen welche Kreativität in den Köpfen dieser Band schlummert. (Die Köpfe das sind deren Produzenten, auf dem Foto nicht zu sehen)



Die Band im Interview. Sie verstehen sich super und sind so stolz aufeinander. Ob der optische Pornobezug gewollt ist, kann ich leider nicht beurteilen.



So etwas zurück zur Dramaturgie der Sendung. Die Band führt den Tanz zuerst mal vor. Aufmerksame Leser merken, es geht nicht darum, dass die Leute im Hintergrund mit dem Tanz vertraut werden. Diese kennen ihn wohl schon, auch wenn sie sich anfangs umständlich anstellen. Nein der Zuschauer soll den Tanz schon mal kennen lernen.




Diese beiden Damen sind Tanzexperten. Man könnte sie auch einfach professionelle Tänzerinnen nennen. (womit sie sich kaum von den Mitgliedern der Band unterscheiden.) Sie finden den neuen Tanz super und bescheiden ihm Kultpotenzial.



Zum Schluss sitzen alle (wer alle ist, bleibt eher unklar) am Pool und üben gemeinsam im Sitzen den neuen Tanz zum neuen Lied dem neuen Sommerhit.



Der Beitrag ist vorbei und die beiden lustigen, unverkrampften Moderatoren der TAFF Sendung tanzen zur Abmoderation den Tanz noch mal ein wenig nach. Lustig. Vor ein paar Jahren wurde TAFF übrigens noch von zwei weniger hübschen Menschen moderiert, als die zwei Supergesichter.


Soweit ich mich erinnern kann, wurde dieser Song dann doch kein Sommerhit. Und wer diese Sendung verpasst hat. Diesen Frühling einfach aufmerksam TAFF schauen, ein ganz ähnlicher Bericht wird sicher kommen.

Links: Seite von TAFF

*Wiki meint die Pioniere seien Kamoa mit Lambada (siehe Lambada bei youtube)

Read more!

Küchenradio


Unser Grundig RR 340 Stereo (gibt ähnliche Modelle bei Ebay, braucht allerdings en paar Jahre Eingewöhnungszeit)



Es steht bei uns in Zürich in der WG-Küche. Unser Küchenradio. Es gibt kein besseres. Es passt seinen Sound dem Programm an.


Wenn zum Beispiel auf Radio Lora am ersten Donnerstagabend im Monat 2 Stunden Ska gefeiert wird und schöner Oldschool Ska über den Äther kommt, dann spielt das unser Radio ganz klappernd und röhrend. Läuft Blues so kommt der ganz tief aus dem Radio raus und es klingt ganz traurig, nicht nur während der Musik, sondern auch wenn der Moderator die Stücke ansagt. Hippiemusik aus den Sechzigern wird ganz verzehrt wiedergegeben und tönt nicht so abgeschliffen wie bei neuen Stereoanlagen. Doch unser Radio ist nicht nur auf alte Sachen eingestellt. Die dreckigen Songs der Libertines (Ex-Band von „Ich hab kein Platz in der Gesellschaft“-Lifestylejunkie Pete Doherty) tönen so knarrend wie sie müssen.

Auch bei den Nachrichten kommt der Klang unseres Küchenradios voll zur Geltung. In der heutigen Zeit der ewigen Skandale, Skandälchen und Immersensationen ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Es bringt die Stimme der aufgescheuchten Medienmeute meisten ganz ruhig. Und bei vermeintlich ganz wichtigen Nachrichten, fängt es meist an zu rauschen. Dafür ist es fähig Reportagen sehr authentisch rüberzubringen. Besser als bei jedem Fernseher erscheinen einem Bilder. Wir rauchen zwar viel in unserer Küche, trotzdem glaube ich, dass dieses Radio auch Gerüche akustisch wiedergeben kann. Davon weiss ich, dass die meisten Radiostudios nach gar nichts riechen. Höchstens ein bisschen nach dem Deo der Radiosprecher.

Was unser Radio allerdings nicht schafft, ist Radio 24, DRS 3 am Tag, Radio Energy und all die Konservensender erträglicher zu machen. Sie tönen sogar noch schlimmer. Denn unser sensibles Radio ist von soviel Oberflächlichkeit total überfordert. Es verhängt sogar die Klassiker, die aus rein musikalischen Standpunkten heraus betrachtet, toll wären. Vielleicht weil die Moderatoren sie total falsch ansagen, oder weil unser Küchenradio durch die plötzlichen Qualitätssteigerung verwirrt, traurig aufgibt. Dabei ist es eine Kämpfernatur. Ansonsten würde es uns vorspielen, es könne die Geist und Herz flachmachenden Radiostationen gar nicht empfangen. Es weiss leider nicht, dass dort nur dumme (nicht böse) Menschen arbeiten, welche es am liebsten abschaffen würde. Doch da muss es keine Angst haben, wir lieben unser Küchenradio.

Read more!

Monday, January 07, 2008

Demo gegen WEF 19.1. in Bern



Und am Abend gehts natürlich an die Tour de Lorraine:

Tour de Lorraine
Read more!

Saturday, January 05, 2008

G8 die Nachwehen

Das darüber keine Mainstream-Zeitung viel berichtet, ist klar. Aber wer etwas über den Rechtsstaat Deutschland (hiess früher mal Deuschland statt Recht) und unser ach so freier Westen lernen will, dem seien die beiden Berichten in der Jungen Welt empfohlen. Es geht um die Untersuchungsberichte zum Verhalten von Polizei und Politik gegenüber dem Protesten gegen den G8 2007 in Heiligenndamm.

Links Junge Welt:


G8-Razzia war Willkür

Gewalt gesichert

Dazu ein passender Kommentar im Scheibenwischer vom Sommer:



Saile Klein meinte damals folgendes:

Agent Provocateur

und

Rostock und die Polizeiwahrheit
Read more!

Wednesday, December 12, 2007

Der Schweizer



hier gibts die neue Oppositionszeitung der SVP zum Download:

dereidgenoss.ch

Ps:Alt-Bundesrat Ogi von der SVP hat zur Nichtwahlt Blochers die passende Worte gefunden: "Freude herrscht!"

Read more!

stehimbiss



gefunden bei paxx.tv
Read more!

Tuesday, December 11, 2007

Schweiz früher, heute und morgen



Bericht über den Bruder vom Christoph Blocherli. Gefunden bei rebell.tv und dieser bei edemokratie.ch. Passt gut zu einem Text den ich vor kurzem schrieb und zu dem mich die ganze Debatte über die Sturmgewehre inspiriete. Reporter vom Schweizer Fernsehen find ich eh noch ne gute Sendung. Sehenswert ist auch die Reise von Ulrich Tilgner durch den Orient.

So nun meine kleine Geschichte, bedingt fiktional:




Sie sind schon in Genf? Zürich zu erobern sei nur eine Frage von Tagen? Na und! Wenn die kommen, werd ich sie mit meinem Sturmgewehr empfangen. Unsere Truppen, werden denen in den Bergen, einen Guerillakampf liefern, der sich gewaschen hat. Was nützen ihnen die Städte, wenn sie nicht das ganze Land kontrollieren können. Da nützt ihre ganze Propaganda nichts. Das Feuer des Glaubens an unser Volk wird überall im Land solange flackern, wie wir nicht total besiegt sind.


Bloss Zufall? Eroberte Gebiete und Anzahl Muslime in Prozent

Die wollten die Armee ja sogar abschaffen. Dieses linke, subversive Geschwür. Jetzt wo wir diese und das ganze ausländische Gesocks in Gefängnisse und Arbeitslager geworfen oder an die Wand gestellt haben, so wie es sich gehört, jetzt kommen die andern Länder angerannt. Um uns die Freiheit zu nehmen, wie unser Führer sagt, selbst zu entscheiden, wer in unsere Mitte sein soll und wer nicht. Kein Wunder wollten die Sozialisten die Armee abschaffen, jenes Instrument, welches uns in guter Tradition vor ihnen schützt. Abgesehen davon, hat die Armee, noch jedem nicht ganz verlorenen Jugendlichen, eine anständige Erziehung gebracht. Man(n) lernt Befehlen zu folgen und sich anständig zu benehmen.

Aber Frankreich, Deutschland, Italien und Österreich haben uns auch aus einem anderen Grund angegriffen. Die müssen doch ihr eigenes Volk ruhig halten. Deren korrupte Regierungen können es nicht ertragen, dass wir unser Schicksal in die eigenen Hände nahmen. Liessen sie das zu, würde es bei ihnen bald genauso aussehen. Von wegen wir hätten einen Militärputsch gehabt. Wir haben der historischen Entwicklung nur etwas auf die Sprünge geholfen. Die ganze Wirtschaftsblockaden, damit haben sie uns schon geschadet. Aber da wo es sich es lohnte, wollten sie ja doch noch mit uns geschäften. Und jetzt wo sie langsam selber zu Schaden gekommen wären, politisch wie wirtschaftlich, da haben sie uns mit diesem feigen Vorwurf angegriffen, diese Bastarde ohne Rückgrat.

Die letzte Verbindung zur Realität: Sturmgewehr SIG 90

Zum Glück hat uns die Armee beim Umsturz unterstützt. Gut die mussten, zuerst in ihren Reihen etwas aufräumen. Aber Befehl ist Befehl und Befehlsverweigerung wird hart bestraft. Jetzt wo der Wechsel da ist, wird alles besser. Endlich können wir unsere Werte und Kultur vor fremden Einflüssen schützen. Die Streitkräfte die noch zusammen sind, mit der Führung ihrer Kommandanten und jeder ehrenwerte Schweizer in den vom Feind eroberten Gebieten mit der Kraft seines Heimatstolzes und seiner Waffe, welche er, wenn er ein anständiger Schweizer ist, behalten hat. Nur schon dass wir wieder ehrlich dafür kämpfen dürfen, ist ein riesiger Erfolg. Werden wir scheitern, wird uns die Geschichte irgendwann Recht geben.

Ja, ja keine Wunder wollten sie die Armee abschaffen. Die wussten, dass ihr schwules und labiles Weltbild zusammenkrachen müsste, wenn es mit jenem starken und treu verwurzeltem des Schweizer Militärs zusammen treffen würde. Ja, manchmal erschien mir die Armee als letzte Verbindung zur Realität, während der Rest der Welt völlig verrückt geworden ist. Doch wir haben uns die Realität zurück erobert, wie es sich gehört. All die Medienpropaganda der linken Elite konnte daran nichts ändern.

Traum von früher: Ein echter Viehmarkt

Was war das schön, als ich vor ein paar Monaten, als der Krieg noch in weiter Ferne schien, wieder ohne Angst auf den Viehmarkt gehen konnte. Es war fast wie vor 50 Jahren, als es noch viel mehr Bauern, und viel mehr Leute mit Sachverstand zum Braunvieh gab. Diese Ruhe herrlich, die Jungen anständig angezogen, die Frauen hielten sich zurück, kauften sich Haushaltsartikel, wir Männer sprachen über Politik und wie dankbar wir für die gegenwärtige Entwicklung waren. Politiker der Partei hielt eine kämpferische Rede über die Verteidigung unserer schönen Heimat.

Aber das konnte nicht lange gut gehen. Wir waren zu gut, zu stark. Die haben Glück, dass wir nur ne Armee zur Selbstverteidigung haben und uns keine Zeit blieb, eine Atomwaffe zu bauen. Dann hätten die sich nichts getraut. Jetzt wird trotzdem gekämpft. Die haben über ihre Propaganda Sender zwar berichtet, die fremdländischen Truppen seien in den grossen Städten willkommen geheissen worden, aber das müssen sie ja berichten. Die können ja schlecht zu geben, dass ihnen von überall Gefahr droht. Wir werden nicht fallen. Ich pack jetzt mein Sturmgewehr, setze mich auf meinen Balkon und warte auf sie, die Geranien bieten mir gute Deckung.

Links:

Reporter bei SF.TV
rebell.tv
edemokratie.ch
Aktion Notwehr jetzt!

Read more!

Monday, December 03, 2007

Welcome to the Matrix

Seit letztem Wochenende ist klar. 45 Sekunden im internationalen Fernsehen definieren eine Stadt, nicht die Leute welche dort leben. In Luzern fand am vergangenen Wochenende die Auslosung zur Euro 08 statt. Daneben sollte am Samstagabend ein Strassenfest für mehr Freiraum stattfinden. Dieses wurde von einem massiven Polizeieinsatz aufgelöst.


Trotz toller Verkleidung, diese Leute wollten nicht mitfeiern


Der Spot bei Final Draw für die Euro 08 über Luzern ging 45 Sekunden lang. Der Stapi freute sich riesig über diese Werbemöglichket. Daneben werden in Luzern zur Zeit besetze Häuser geräumt (um sie weitere Jahre leer stehen zu lassen), die boa wird geschlossen, (ein alternatives Kulturzentrum) und ein Wegweisungsartikel soll eingeführt werden. Gemeinsam haben diese drei Dinge folgendes: Die Stadt wird von oben herab, durch die Diktatur der Mehrheit definiert und nicht von unten. Wer möglichst billig leben möchte, nur soviel konsumiert wie er zum Leben braucht, wer nicht viel verdienen will, weil entweder nicht viel arbeiten, oder Arbeit ohne direkten Nutzen leisten möchte, ist nicht erwünscht. Um diesem Umstand etwas entgegenzusetezn sollte am Samstagabend eine Strassenparty stattfinden. Sie wurde von der Polizei brutal gekesselt und 245 (!) Leute festgenommen und lange festgehalten. (Das Ziel soller Aktionen ist immer, die Leute extra zu schikanieren, um sie so umzu erziehen, dass sie nicht nochmals an eine solche Veranstaltung gehen.)

Luzern ist schon seit langem die Touristenhauptstadt der Schweiz. Hier vollzieht sich ein Trauerspiel, welches man von vielen Schweizer und Europäischen Städten kennt. Das Stadtmarketing reduziert die Stadt auf das Schöne, das touristisch Nutzbare, schafft etwas vermeintlich Ewiges, was aber nur etwas Totes sein kann. Die Stadt wird zum Schaufenster, und darin hat es bekanntlich nur Puppen. In Zureich heisst der Spruch: „Erlaubt ist was nicht stört!“. Das Ziel scheint zu sein, aus allen Innenstädten riesige Einkaufszentren zu bauen. Das ist insofern lustig, weil viele Einkaufszentren Städten nachempfunden sind, jetzt kehrt diese Entwicklung zurück.

Sind meist mit Mangel an Verständnis konfrontiert: besetzer Häuser (hier in Comicland, AS)

Das Eigentum im Kapitalismus entwickelt sich aus dem Einsicht des Mangels heraus. Denn das Eigentum wird legitimiert durch die Freiheit, zu der ein kausaler Zusammenhang bestehen soll. Gäbe es von allem genug, so wie es wahrscheinlich ist, die Verteilung funktioniert nur nicht, so wäre das Eigentum als Mittel zu Freiheit nicht so wichtig. (ah das ist dein Haus, dann nehme ich halt das nächste.) Dass nun aber ganze Städte als Eigentum angesehen werden, zeigt einen Widerspruch auf. Nach der heutig gängigen Interpretation, würde das Eigentum dort anfangen, was der Mensch sich selbst durch seine Arbeit beschaffen hat. Da es aber möglich ist, aus Eigentum an sich, mehr Eigentum zu machen, muss für andere weniger Eigentum da sein, es ihnen weggenommen werden, denn der Mangel ist in diesem System ja real. Darum werden ganze Städte von den Interessen von Firmen zersetzt, daran sind nicht die bösen Firmen schuld, sondern dass Eigentum mit Zinsen und kollektiver Besitz ohne Mehrnutzen sich systematisch ausschliessen.

So werden alle Städte langsam aber sicher aufgefressen. Zürich zum Beispiel ist in der Innenstadt, bis auf die Vergnügungsviertel Langstrasse und Niederdorf nach Ladenschliessungszeit tot. Es herrscht gespenstische Leere. Wenn hier jeweils solche Strassepartys versucht wurden wie in Luzern, wurden sie genauso von der Polizei angegriffen. Denn das Leben zu zelebrieren, ohne sich entweder Eigentum zu erarbeiten, oder dieses abzugeben, wird nicht toleriert. Welcome to the Matrix: Der Mensch im totalen Nutzen.

Ps: Saile Klein freut sich trotzdem auf die Euro 08. Schade ist England nicht dabei. Die Polizisten aus Luzern haben den Hooliganübungseinsatz jetzt ja hinter sich

Links:

Dossier zu "Reclaim the Streets" in Luzern bei Indymedia
Dossier zu Luzern auch bei Koopera.ch
Bündnis Luzern für alle!
Film über Besetzerszene in Amsterdam Read more!

Friday, November 23, 2007

impressionen monumentales berlin


Wolkenmauer in Berlin


Knuuuuuuut (leider nicht mehr so süss)


Nachbar von Knut, ein kleiner Schwarzbär, ohne extra Zuschauerränge und Bildtitelseiten


Einkaufstempel de luxe: KaDeWe (Kaufhaus des Westens)


Eingang ins KaDeWE (unscharf da von Wachmann geschupst, Fotografieren in den heiligen Hallen verboten)


Sowejetisches Denkmal Treptow
(ca. 2 Fussballfeldergross)

Detail Sowjet-Denkmal (lustig eine Statue wie aus viel früherer Zeit
mit einem Maschinengewehr, gibts wohl nur
bei Sowjetdenkmälern siehe Stalinismus und der Zar...)


Denkmal unserer Zeit, um einiges integrierter: Potsdamer Platz


Berlin spiegelt sich in Berlin, Nähe Bahnhof Zoo

Titanic geht unter in Mahrzahn



Während am einen Ort schon wieder
für die neue Ewigkeit geplant wird....
(ehemaliges Königschloss soll wieder aufgebaut werden)


....wird andernorts die Ewigkeit grad abgerissen:
ehemaliger Palast der Republik muss weg,
um Platz für das Schloss zu machen.
(siehe Gebäude von jüngeren Diktaturen ersetzen
durch Gebäude älterer Diktatoren bzw. Umgang mit Geschichte)
Read more!

Tuesday, November 06, 2007

Die Mauer muss weg!

Kommentar gefunden bei Titanic. Dem deutschen Satire Magazin, dass sich zur Zeit wieder mal über die riesige Werbung freut, welche sie durch den "Maddie-Skandal" bekommen.

Weniger Tote an der Mauer als angenommen


Nach neuesten Erkenntnissen muß die Zahl der Toten an der innerdeutschen Grenze nach unten korrigiert werden. Bisher wurde von bis zu 1 000 Opfern ausgegangen. "Uns sind da leider irgendwie die Unterlagen durcheinander geraten", bedauerte ein hochwichtiger Grenzleichenzählungsexperte gegenüber der Öffentlichkeit. "Vierstellige Opferzahlen - da hätten wir doch ahnen müssen, daß die Zahlen nicht aus 28 Jahren Mauer, sondern aus einem Jahr europäischer Außengrenzen stammen." Immerhin zeige sich an diesem Beispiel aber die Effizienz der demokratischen Ordnung, welche ganz ohne ausdrücklichen Schießbefehl die überzeugenderen Werte erreiche.

immmer wieder zu empfehlen:

titanic-magazin.de Read more!

kings of nuthin

Ein legendäres Konzert ist mir in Berlin wieder in den Sinn gekommen, als ich die Plakate für diese wunderbare Band sah: Kings of Nuthin. In Winterthur hab ich die mal im Gaswerk gesehen. Es hatte knapp 30 Leute da und ein einziger der Party (und eine Riesenspass) hatte: SaileKlein. Der Sänger meinten irgenwann "Hey Hippie there, we are playing just for you, keep dance like a dumb bastard but cut your hair!" Da freu ich mich, dass sie nun anscheinend immer bekannter werden und der Coolness-Status von SaileKlein bewiesen ist. Leider war das Konzert in Berlin schon vorbei, als ich das Plakat bemerkte.




kingsofnuthin.com
(Europa Tour leider schon vorbei) Read more!

Monday, October 15, 2007

Abschiebung




Die Künsterlin Marina Belobrovaja ist von Abschiebung bedroht. Sie stellte sich mit einem Bus in dem sich all ihr Hab und Gut befand auf den Helvetiaplatz in Zureich. Am Bus klebte ein Plakat mit folgender Aufschrift:

"Schaffen Sie mich hier raus!"
"Sehr geehrte Damen und Herren, meine Aufenthaltsbewilligung läuft am 21 August ab. Leider besitze ich keinen Führerschein. Bitte, helfen Sie mir, mich rauszuschaffen, tun Sie etwas Gutes für Ihr Land!"


Desweiteren wurde erklärt:

Welche Grenze (Frankreich, Deutschland, Italien oder Österreich) angesteuert wird, die Distanz und die Dauer der Fahrt sind den freiwilligen Fahrern und Fahrerinnen überlassen. An dem jeweiligen Ort, zu dem der Bus hingebracht wird, soll die Aktion fortgesetzt werden.



Mehr Infos zu Aktion so wie Zeitungsberichte gibt es auf dem Blog von Marina Belobrovaja.

die-abschiebung.blogspot.com

Ps:Unbedingt aktuell ist SaileKlein nicht. Die Aktion fand vom 6. bis 11. August statt. Seit 21. August hat Marina Belobrovaja keine Aufenthaltsbewillung mehr. Read more!